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Hallo! Willkommen auf der Homepage
der Jugendvertreter in Backnang!

Backnanger Kreiszeitung vom 09.12.2011
Berge von Papier werden sich türmen
Beratende Mitglieder im Jugend- und Sozialausschuss berichteten über ihre Aktivitäten
BACKNANG (rf). Berichte beratender Mitglieder. So stand es erstmals auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des gemeinderätlichen Jugend- und Sozialausschusses, und so wird es künftig auf jeder Tagesordnung erscheinen. Das kündigte Erster Bürgermeister Michael Balzer an.
Fürs Seniorenbüro listete Manuela Sofronowitsch diverse Tätigkeiten auf. So habe man sich mit dem bevorstehenden Auszug von Rewe in der Grabenstraße befasst, weil danach „keine Einkaufsmöglichkeit“ in der Innenstadt mehr vorhanden sei. Bei einem Gespräch mit dem Pächter habe man allerdings erfahren, dass ihm die Hände gebunden seien. Ferner beschäftigte sich die Seniorenvertretung mit dem bevorstehenden Ausbau der Gartenstraße, mit dem künftigen Familien- und Sportbad, in vielen Sitzungen mit dem Seniorenplan und mit dem Gütesiegel „Seniorenfreundlicher Service“. „Es ist nicht viel, aber für uns war es trotzdem viel“, sagte Sofronowitsch abschließend. Dass die Senioren erst auf Eigeninitiative mit dem Bad-Neubau befasst wurden, „haben sie zu Recht angemahnt“, sagte Balzer. Er habe das Baurechtsamt ermahnt, solche Informationsflüsse künftig zur Routine werden zu lassen. Heißt auch: Ein jeder zu bearbeitende Bebauungsplan wird nun auch zu den Senioren geschickt. Balzer: „Da werden sich einige Berge Papier auf Ihrem Schreibtisch türmen.“
„Wir haben relativ aktiv starten dürfen“, berichtete Markus Schildknecht über die Arbeit der Jugendvertreter und meinte die letztlich fruchtbare Diskussion um Zuschüsse für Jugendfreizeiten. Danach allerdings „war es relativ schwer, Themen zu finden“. Auch deshalb habe man etliche Vereine – beispielsweise Jugendzentrum und Pfadfinder – besucht und durfte auch an einer Fraktionssitzung teilnehmen, „auf Einladung der CDU“. Schildknecht wollte diese Mitteilung auch als Aufruf an die anderen Fraktionen verstanden wissen, die Jugendvertreter doch mal einzuladen. Markus Schildknechts Hinweis auf den Juze-Besuch war für Balzer Gelegenheit für eine Anmerkung, die schmunzeln ließ. Er habe, sagte der 56-Jährige, unlängst „erstmals und für einige Jahre letztmals“ ein Konzert im Jugendzentrum besucht.
Welche Probleme gibt es bei Bürgern mit Migrationshintergrund? Diese Frage hat sich Vasiliki Papadopoulou gestellt und ebenfalls Vereine besucht, „um zu erfahren, was gut und was nicht gut an der Stadt Backnang ist“. Das sei auf positive Resonanz gestoßen. Balzer, in der Stadtverwaltung auch für Integration zuständig, steuerte auch hier eine kleine Geschichte bei: Er sei bei einem Besuch eines italienischen Vereins zwar „in ein ganz harmonisches Umfeld geraten“, aber bei dieser Zusammenkunft habe man sich „vor allem mit der Auflösung des Vereins befasst“.

Backnanger Kreiszeitung vom 07.12.2011
Fußball-EM 2012: Wenig Chancen für Public Viewing
Veranstaltungsexperte Häfner: Es rechnet sich nicht
BACKNANG (rf). Nächsten Sommer findet findet in Polen und in der Ukraine die Fußball-Europameisterschaft 2012 statt. Und in Backnang auch? Also als Public Viewing, als öffentliche Übertragung auf Großbildwänden. Ist so etwas wieder vorgesehen, im Stiftshof? Das wollte Viktor Andreas, Jugendvertreter im Jugend- und Sozialausschuss des Gemeinderates, in der jüngsten Sitzung wissen. „In aller Regel“, sagte Erster Bürgermeister Michael Balzer, sind das privat gesponserte Aktionen. „Da wir den Veranstalter kennen“, geht Balzer davon aus, „dass er auf uns zukommt“. Gemeint ist Jürgen M. Häfner, Chef des studio jmh aus Allmersbach im Tal.
Da irrt sich der Bürgermeister. Wie Häfner auf BKZ-Nachfrage sagte, geht er nicht davon aus, dass er ein Public Viewing organisiert. Weil sich das nicht rechne. Drüber nachdenken würde der Veranstaltungsexperte nur dann, wenn die Stadt mit einem entsprechenden Wunsch auf ihn zukommt. Das heißt freilich nichts anderes, als dass der Kämmerer in seine Kasse greifen müsste.

Backnanger Kreiszeitung vom 06.12.2011
Vereinsflyer gehören nicht ins Bürgeramt
Die richtige Anlaufstelle ist die Stadtinformation

BACKNANG (rf). „Das Bürgeramt ist die völlig falsche Anlaufstelle für Flyer von Vereinen.“ Backnangs Hauptamtsleiter Werner Hamann traf diese Feststellung im Jugend- und Sozialausschuss des Gemeinderates mit großem Nachdruck in der Stimme. Das hatte seinen Grund. Schließlich hatte Jugendvertreter Markus Schildknecht ein nach Beschwerde klingendes Klagelied angestimmt. Beim Bürgeramt würden nicht alle Flyer ausgelegt, die von Vereinsvertretern dort zu diesem Zwecke abgegeben werden. Manchmal werde das Begehr abgelehnt, wenn dann andere Leute mit dem gleichen Infoblatt kommen, würde es schon mal angenommen.
„Das sind Einzelfallentscheidungen“, sagte Renate Schmetz, Leiterin des städtischen Amtes für Familie, Jugend und Bildung. Im Übrigen entscheide das Haupt- und nicht das Bürgeramt. Die Flyer, ergänzte Hamann, „die legen wir in der Stadtinfo aus“. Dort würden eher zu viel derartige Prospekte zum Mitnehmen angeboten, als zu wenig. Sollte heißen: Es wird nichts abgelehnt, im Gegenteil.